Fotos Mai 2015 Blatt 02

Vier rote Tomaten und das bei -5 Grad im Morgengrauen
Vier rote Tomaten und das bei -5 Grad im Morgengrauen

der Gasherd mit dem verbrannten Tisch zum Bewundern ... mich wirft ja nichts mehr um
der Gasherd mit dem verbrannten Tisch zum Bewundern ... mich wirft ja nichts mehr um

Nach dem Brand war es etwas rußig und musste neu gemalt werden
Nach dem Brand war es etwas rußig und musste neu gemalt werden

07.05.2015
Misteriöser Küchenbrand: Als ich heute Morgen zu den Arbeitern ging, ereilte mich die schlechte Nachricht, dass es in der Nacht einen Küchenbrand im Pfarrhaus gegeben hat. Der Gasherd, chinesisches Produkt, war in Flammen gestanden. Im Morgengrauen hatte dies Huguito entdeckt und konnte noch löschen, bevor die Gasflasche explodiert wäre. Die Küche war natürlich verrusst und wird jetzt zum 2. Male neu gepinselt. Das jemand ins Haus eingedrungen war, halte ich für nicht sehr wahrscheinlich, ist aber nicht auszuschliessen. Dann hatte man schon bemerkt, dass am kleinen Gasherd, vor kurzem in Tupiza gekauft, etwas Gas entwich. Nach unseren kriminalistischen Nachforschungen waren aber alle vier Gashähne geschlossen. Es könnte sein, dass beim Abendbrot das Gas ausgedreht wurde, aber im Inneren noch weiterbrannte. Die chinesischen Produkte sind ja durchweg billig, aber nicht sicher. Andere Produkte bekommt man in Tupiza aber nicht. Nun, in 2 Tagen wird der Schaden wieder behoben sein. Ab sofort gelten im Pfarrhaus aber neue Sicherheitsregeln, auch werden Aussenmauern weiter gesichert.

Schneefall auf der gestrigen Fahrt nach Tupiza
Schneefall auf der gestrigen Fahrt nach Tupiza

Die neu renovierte Küche wird gesegnet
Die neu renovierte Küche wird gesegnet

Schüler der Mine Rosa de Oro
Schüler der Mine Rosa de Oro

08.05.2015
Um 7:00 Uhr war es gestern in Esmoraca ‘gen Tupiza losgegangen, um Miki, den Gitarristen, beim 10ten Regiment in Tupiza loszueisen. Nach einem Schwätzchen mit dem Brigadegeneral war das dann geregelt. Unterwegs kamen wir in heftigen Schneefall, das Wetter hatte umgeschlagen. In Tupiza standen wie immer logistische Dinge an, die wir bis 19:00 Uhr gelöst hatten. Vor der Rückfahrt lud ich die Mannschaft noch zu einer Pizza ein und um 20:00 Uhr starteten wir die Rückfahrt. Die erste Hälfte fuhr ich, die zweite mein Chauffeur Rufo. Nach Mitternacht waren wir dann in Esmoraca, wo es keinen Strom gab. Es ging bei Kerzenschein also gleich ins Bett, welches um eine fünfte Decke wegen der Kälte ergänzt wurde. Heute nahmen wir die Küche wieder in Funktion, nachdem die Rußschäden behoben worden waren dann wurden auch einige Schlösser ausgewechselt, so dass das Pfarrhaus jetzt sicherer ist. Nachts kommt keiner mehr in die Küche rein.

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