Published by bernhard on 14 Okt 2009 at 11:21 am
Amateurfunk
Fotos meiner Amateurfunk Antennen in Esmoraca
in Bolivien ist eine Antennen Farm noch kein Problem [CP4PG]

Das ganze Dorf hilft bei dem Aufstellen der Antennen

Fast ist es geschafft, der 30 Meter hohe Antennenmast steht noch etwas schräg

Gleich kommt der Mast in die endgültige Stellung

Jetzt kommt der KW Beam auf einen zweiten 15 Meter hohen Mast

Hier finden sich noch viele helfende Hände

Der KW Beam ermöglicht mir direkte Kontakte zu meinen Funkfreunden in der ganzen Welt

Der kleine Mast steht schon

Der Beam steht jetzt Richtung Europa

Auch der Betrieb über Satellit ist möglich

Meine Antennen

Mein Rotor
Amateurfunkdienst
Der Amateurfunkdienst (kurz: Amateurfunk, englisch: ham radio oder amateur radio) ist ein Funkdienst gemäß dem Internationalen Fernmeldevertrag. In vielen Ländern sind die internationalen Regelungen in nationalen Amateurfunkgesetzen umgesetzt und die Details in Amateurfunkverordnungen sowie zwischenstaatlichen Verträgen präzisiert. Ein Teilnehmer am Amateurfunkdienst wird Funkamateur genannt und bekommt von der zuständigen Fernmeldebehörde ein eindeutiges Rufzeichen zugewiesen.
Amateurfunk im Not- und Katastrophenfall
In dünn besiedelten Regionen der Erde mit mangelhafter Telekom-Infrastruktur kann der Amateurfunk in Not- oder Katastrophenfällen ein letztes Mittel zur Nachrichtenübermittlung darstellen. Manch ein Leben ist durch die Übermittlung eines Notrufes durch Funkamateure gerettet worden, und so mancher Angehörige eines Katastrophenopfers konnte auf diesem Wege etwas über den Verbleib eines Verwandten erfahren.
In den dicht besiedelten Regionen der Erde, also etwa den Industrieländern der nördlichen Halbkugel, existiert heute eine Vielzahl öffentlicher und behördlicher Kommunikationsmittel. Katastrophen von der Hamburger Sturmflut 1962 bis zum Hurrikan Katrina im Jahr 2005 haben gezeigt, dass diese hochtechnologischen öffentlichen Kommunikationsnetze anfällig gegenüber Störungen sind.
Auf Anregung einiger Funkamateure in DL hatte ich mich, CP4PG, entschlossen, meinen Vierelement-Beam einmal nach Nordosten, also in Richtung DL, zu drehen. Das war möglich geworden, nachdem wir ihn wegen eines losen Kabels hatten runterholen müssen. Dazu mußten Eisenstäbe der Rohrverankerung durchgesägt werden. Leider kam ich dann aber auf 20 m nur mit einem Grasnarbensignal in eine Berliner BBS rein, an ein SSB-QSO nicht zu denken. Neben den allgemein schlechten Condx dämpfte auch eine im Nordosten Esmoracas sich erhebende hohe Bergkette das Signal. So wurde der Beam gleich wieder nach Norden gedreht, wo ich noch am Besten bei VE2AFQ in Montreal-Kanada reinkomme. Das Winlink-System hilft mir, von abgelegenen Esmoraca aus über Funk einfache Emails abzusetzen.
Ermoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí

“Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie “San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.”
Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.